Energiekonzept KONNEKT BERLIN - Georg Knorr Park

Lageplan des ersten Preises im städtebaulichen Wettbewerb (Quelle: Laborgh / David Chipperfield Architects Berlin)
Hofsituation (Quelle: Laborgh / David Chipperfield Architects Berlin)
CO2-Bilanz der untersuchten Standards
Lebenszyklusbilanzierung der Standards: die hocheffizienten Varianten liegen trotz erhöhter Investitionskosten bereits ohne Förderung günstiger als der GEG- und EH-55-Standard. Mit Förderung (Stand 12.2.2021) liegen die EH-40-Varianten am günstigsten (s. blaue Rauten)

Es wurde ein Energiekonzept für ein Neubauquartier unter der Zielsetzung der Klimaneutralität erstellt für eine Bebauung mit einer Bruttogeschossfläche (BGF) von 250.000 m², die sich zu 80 % auf Wohnnutzung und 20 % auf Gewerbenutzung aufteilt. Es wurden mehrere Gebäudestandards miteinander verglichen, d. h. die Standards GEG, KfW EH 55 und KfW EH 40, wobei jeweils die Bereitstellung von erneuerbaren Energien mittels PV einbezogen wurde. Dadurch konnten Aussagen über die Differenzkosten in Verbindung mit der möglichen Förderung abgeleitet werden. Voraussetzung war eine hohe Wirtschaftlichkeit, um für die späteren Nutzer und Bewohner dauerhaft sozial ver­trägliche und komfortable Rahmenbedingungen zu schaffen und zudem für die HOWOGE als späterem Eigentümer keine Folgeaufwen­dungen für die bis 2050 durch die Bundesregierung geforderte Klimaneutralität des Gebiets zu induzieren.

Die Diagramme mit den Ergebnissen des Gutachtens zeigen, dass trotz der hochverdichteten Bebauung zukunftsfähige Varianten mit sehr hoher Wirtschaftlichkeit realisiert werden können.

 

 

Autoren:

Dr. Jürgen Schnieders, Passivhaus Institut, Darmstadt & Dr. Burkhard Schulze Darup, Berlin

 

 

2020 – 2021

 

 

Auftraggeber:

Laborgh Projekt East GmbH & Co. KG, Berlin

 

 

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