net Zero-Quartiere – Innovative Lösungen zur CO2-freien Gebäudesanierung


 

Bilanzierung des Endenergiebedarfs für unterschiedliche Sanierungsstandards (in kWh pro m² Wohnfläche im Jahr). Die Beststandards erreichen den Plusenergiestandard für Wärme und Gemeinschaft- sowie Haushaltsstrom.
Ergebnis der Lebenszyklusbilanzierung: die hocheffizienten Standards weisen nicht nur Klimaneutralität auf, sondern liegen bereits ohne Förderung im Bereich der Standardsanierung. Mit Förderung (blaue Rauten) ist die Wirtschaftlichkeit mit abstand am günstigsten.
Beispielhafter Schemagrundriss für die Dachgeschoss-Aufstockung

 

Im Rahmen des von der Deutschen Bundessstiftung Umwelt geförderten Projekts (DBU-AZ 35579/01) werden die Chan­cen und Innovationsmöglichkeiten für eine energetische Betrachtung und Modernisierung ganzer Quartiere unter­sucht und dargestellt. Dazu werden die Wohnquartiere mit ihrer spezifischen energetischen Ausgangssituation hin­sichtlich der Machbarkeit zur konkreten Umsetzung einer bilanziellen Klimaneutra­lität (net Zero-Quartier) betrachtet. Neben baustrukturellen Faktoren (z. B. Größe des Quartiers, Baualtersklasse, Anzahl der Wohneinheiten, Soziodemografie) sollen auch innovative Planungs- und Umset­zungsmethoden berücksichtigt werden, die sowohl technisch als auch finanziell zukunftsfähige Quartiere ermöglichen. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Her­ausarbeitung von Chancen aufgrund der Umstellung von einer brennstoffbasierten fossilen Technik auf eine erneuerbare Versorgung. Die Lösungs­möglichkeiten liegen sowohl bei Netzen für Wärme und/oder Strom innerhalb des Quartiers als auch bei dezentralen Ansätze in Verbindung mit kalter Nahwärme bis hin zu wohnungszentralen Lösungen für Lüften, Heizen und Warmwasser.

Vor allem geht es darum, praxisnah Möglichkeiten serieller Sanierung darzustellen. Die Abbildungen zeigen beispielhaft einen Ausschnitt aus den Untersuchungsergebnissen für ein Quartiersprojekt der WGSH Rostock.

 

 

Ausführung durch:

Target, Hameln/Hannover

Passivhaus Institut, Darmstadt

Architekturbüro Schulze Darup, Berlin

Gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt

 

2021 - 2023

 

 

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