Aktueller Endenergieverbrauch Heizung und Warmwasser in Dulsberg pro Quadratmeter Wohnfläche
Endenergieverbrauch im Jahr 2050 Heizung und Warmwasser in Dulsberg pro Quadratmeter Wohnfläche
Bilanz des Endenergieverbrauchs für Heizung, Warmwasser und Strom in Dulsberg bis zum Jahr 2060 auf Basis ökonomisch orientierten Portfoliomanagements: Reduktion um ca. 60 Prozent

 

Energiekonzept Hamburg-Dulsberg

 

 

Erstellung eines energetischen Konzepts für das Quartier Dulsberg mit etwa 12.000 Wohneinheiten unter Beachtung des Denkmalschutzes für Backsteingebäude im Rahmen des Programms 432 der KfW



Erstellung eines Energiekonzepts Hamburg-Dulsberg auf Basis eines Denkmalschutzgutachtens mit dem Ziel, das Gebiet bis 2050 klimaneutral versorgen zu können. Das Quartier wurde in den 1920er bis 1960er Jahren erbaut und weist wie kaum ein anderer Stadtteil in Hamburg eine nahezu vollflächige Bebauung mit Backsteingebäuden auf. Trotz starker Kriegsschäden hat das Gebiet eine sehr hohe städtebauliche Qualität. Die Wohngebäude sind in der Hand von Wohnungsbaugesellschaften, die eine hohe soziale Verantwortung für die Versorgung mit kostengünstigem Wohnraum in Hamburg tragen. Das Gutachten muss in ganz besonderer Weise Energieeffizienz, erneuerbare Energiesysteme, wirtschaftliche Sanierungsstrategien und hohe soziale und städtebauliche Aspekte berücksichtigen. Die Zielvariante weist eine Endenergieeinsparung von 50 bis 60 Prozent bis 2050/2060 auf. Darüber hinaus wird durch die Versorgung mit Fernwärme aufgrund eines zunehmend regenerativen Betriebs der Primärenergiebedarf nochmals weiter reduziert mit dem Ziel einer klimaneutralen Versorgung bis 2050. Wichtig ist ein zielgerichtetes Portfoliomanagement bei der Umsetzung des Konzepts mit zum Teil sehr weit gesteckten zeitlichen Zielen, um vor allem den sozialen und wirtschaftlichen Anforderungen genügen zu können.



Arbeitsgemeinschaft:

Ecofys Berlin, Luchterhand Hamburg, GEF Ingenieur AG Leimen, PPL Hamburg, Schulze Darup & Partner Nürnberg



Auftraggeber:

Stadt Hamburg

Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

Amt für Natur- und Ressourcenschutz, Abteilung Energie



2012 – 2014

 

 

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