Abschlussbericht des Energiekonzepts Kulmain 2050
Endenergiebilanz Kulmain 2013 bis 2050: der Energiebedarf wird um knapp die Hälfte gesenkt während der Ertrag aus erneuerbaren Energien von derzeit 12.000 auf über 80.000 MWh pro Jahr steigen kann. Das sind bis zu 500 Prozent des Bedarfs. Aufgrund dieser Plusenergiebilanz wird die Gemeinde zu einem Energielieferanten vor allem in die nahegelegenen größeren Städte, die ihrerseits eine negative Bilanz in ihrem Stadtgebiet aufweisen und auf die Zulieferung aus den ländlichen Regionen angewiesen sind.
Ortsmitte von Kulmain

 

Klimaschutzgutachten für die Gemeinde Kulmain

 

 

 

Erstellung eines Klimaschutzgutachtens für die Gemeinde Kulmain

 

 

 

Für die Gemeinde Kulmain in Oberfranken mit 2600 Einwohnern in 18 Ortsteilen wurde ein Klimaschutzgutachten erstellt mit dem Ziel, einen möglichst hohen erneuerbaren Anteil an der Energieversorgung in der Gemeinde zu realisieren. Auf der Effizienzseite wurden für die Bereiche Wohngebäude und Nichtwohngebäude Einsparungen durch Effizienzmaßnahmen um 40 bis über 60 Prozent anhand unterschiedlicher Szenarien untersucht. Auf der Versorgungsseite kann in dieser ländlich geprägten Gemeinde ein hohes Potenzial realisiert werden. Bei konsequenter Umsetzung ist es möglich in den nächsten zwanzig bis vierzig Jahren das Fünffache des Energiebedarfs im Gemeindegebiet regenerativ bereitzustellen. Durch die Maßnahmen können über 250 Arbeitsplätze in diesem Sektor inklusive der Folgearbeitsplätze geschaffen und eine hohe regionale Wertschöpfung erzielt werden.



Arbeitsgemeinschaft:

Schulze Darup & Partner, Nürnberg

ENERGIEAGENTUR nordbayern GmbH, Nürnberg



Auftraggeber:

Gemeinde Kulmain



Förderung:

Städtebauförderung Bayern – Integraler Bestandteil des INSEK´s Kulmain 2030



2012 – 2013

 

 

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