Beiratstätigkeiten

  • Initiierung und Mitwirkung in der Kompetenzinitiative EnergieRegion Nürnberg, Bereich Energetische Gebäudesanierung (Netzwerk Bau & Energie) inkl. Vorläufernetzwerk 1988 ff
  • Umweltbeirat bei der Umweltbank seit Gründung 1994 bis 2010, Umweltrat von 2007 bis 2010
  • Beirat Stiftung Stadtökologie Nürnberg von 1998 bis 2004
  • Mitwirkung bei Fachkongressen in der durch aktive Beiträge, Moderation und durch Beiratstätigkeit, z. B. als wissenschaftlicher Beirat zahlreicher Fachkongresse der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Forschungsinstitute (AGÖF) sowie der Internationalen Passivhaustagung (2008-2019)
  • Mitwirkung bei Sachverständigen- und Bewertungsgremien für Förderprogramme wie „Zukunft Bau“, „Haus der Zukunft“ (A), Forschungsausschreibungen des BMFT etc. 2012 – 2019
  • Stellvertretender Vorsitzender der Expertenkommission Nachhaltiges Bauen (KNBau) beim Umweltbundesamt und Mitglied der Arbeitsgruppe Lüftung gemeinsam mit der Innenraumkommission (IRK) 2013 – 2020
  • Co-Chair in der UNECE Joint Task Force on Energy Efficiency Standards in Buildings, Konzeption einer Fortbildungsinitiative für Staaten der UNECE und Mitwirkung bei der Umsetzung 2015 – 2020
  • Beirat BiRN - Bewertungssystem Nachhaltiger Kleinwohnhausbau (BNK) / BNK-Gütesiegel für nachhaltig gebaute Ein-bis Fünffamilienhäuser in Deutschland seit 2017; http://www.bau-irn.de 
  • Mitwirkung in der Expertenkommission Lüftung des Umweltbundesamts, Leitfäden zur Lüftung in Bildungsbauten (2017) sowie für Wohnbauten (2018 – 2020)
  • Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des IWU, Institut Wohnen und Umwelt in Darmstadt seit 2021 https://www.iwu.de/das-iwu/beirat 
  • Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) seit 2015 http://www.deneff.org/ueber-die-deneff/beirat.htm 

GEG 2.0

Neukonzeption des Gebäudeenergiegesetzes zur Erreichung eines klimaneutralen Gebäudebestandes


Vorgaben für die Gestaltung des GEG 2.0
Korrelation von Heizwärmebedarf von Treibhausgasemissionen in Abhängigkeit vom Versorgungssystem und Maßnahmen zur Verbesserung der Klimaklassse: Ein unsaniertes EFH wird kann durch niederschwellige Effizienzmaßnahmen und den Einbau einer Wärmepumpe mit PV von Klimaklasse H in Klasse C verbessert werden.

Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft wurde ein Vorschlag für ein neu konzeptioniertes Gebäudeenergiegesetz vorgelegt, das kompatibel mit den Klimaschutzzielen ist und zugleich Baubarkeit, wirtschaftliche und allgemeine Umsetzbarkeit mitdenkt. Ziel des GEG 2.0 ist es, dass die Treibhausgas-Emissionen des Gebäudebestands bis zum Jahr 2045 vollständig auf Null reduziert werden. Auf folgende acht Elemente wurde besonderer Wert gelegt:

Element 1: Fordern und Fördern. Was gesetzlich gefordert wird, darf dennoch gefördert werden.

Element 2: CO2-Mindestpreis auch nach 2025, bei vermietetem Gebäude darf er maximal die Hälfte auf die Nutzer/Mieter überwälzen.

Element 3: Ambitionierte Anforderungen an Neubau mit Effizienzniveau EH 40: THG-Emissionen, Heizwärmebedarf und Erneuerbare Energien.

Element 4: Adäquate Anforderungen an bestehende Gebäude nach Klimaklassen.

Element 5: Einschränkungen für fossile Heizkessel.

Element 6: Effizienz im Betrieb: „Effizienz-Cockpit“

Element 7: Energieausweise und Energieausweis-Datenbank.

Element 8: Verbesserungen im Vollzug.

Das Gutachten wurde am 29.04.2021 bei den Berliner Energietagen einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und gab wichtige Impulse für die GEG-Fassungen 2022 ff.

                                                                                

Autoren:

Martin Pehnt, Peter Mellwig, Julia Lempik, Mandy Werle (ifeu)

Burkhard Schulze Darup

Winfried Schöffel, Volker Drusche (Energie Effizienz Institut)

 

Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

Heidelberg, Berlin, Weimar, September 2021

 

 

Zurück