Planungsexpertise und energetisches Gutachten Rathaus Herzogenaurach

Auftraggeber: Stadt Herzogenaurach

Autoren: Schulze Darup & Partner und Energieagentur Mittelfranken, Nürnberg

Ausführung: 2008

 

Für das Rathaus Herzogenaurach wurden eine Bestandsaufnahme sowie eine Vorplanung mit energetischem Gutachten durchgeführt.

 

Abb. 1 Städtebauliches Massenmodell der Planung
Abb. 2 Digitales Massenmodell für die energetische Berechnung nach DIN 18599 für Bauabschnitt 1 – Ansicht von Nordwesten
Abb. 3 Vorentwurf (Auszug)

Die Ergebnisse der energetischen Berechnung (Nutzenergie) für den Bestand und die Standards EnEV 2009 und EnEV minus 40 % werden in Abbildung 4 zusammengefasst. Bauabschnitt 1 erreicht mit 14,7 kWh/(m²a) den Passivhausstandard, das Schlossgebäude in Bauabschnitt 2 liegt im Bereich des Drei-Liter-Hauses.

 

Abb. 4 Heizwärmebedarf pro m² beheizter Fläche für die unterschiedlichen Standards [Berechnung nach PHPP 2007]

Bei der primärenergetischen Betrachtung bildet sich im Ergebnis die Wahl des Heizsystems sehr deutlich ab. Bei den ersten drei Varianten liegt Gas-Brennwerttechnik zu Grunde, bei der CO2-neutralen Variante ein Pelletkessel. Durch Photovoltaik wird darüber hinaus der gesamte fossile Verbrauch aufgewogen mit einer PV-Fläche von etwa 750 m².

 

Abb. 5 Primärenergiebedarf

Beim Kosten- und Wirtschaftlichkeitsvergleich zeigt sich der eher geringe Unterschied zwischen Referenzstandard und den Varianten. Auch die hochwertigen energetischen Standards stellen sich als hoch wirtschaftlich dar.

 

Abb. 6 Kostenvergleich

 

 

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